Immer mal wieder stehe ich vor dem Problem, was ich Backen soll. Oft weiß ich, dass ich Backen möchte und dass es nichts aufwendiges sein soll – ein Rührkuchen, von dem man ein paar Tage lang immer wieder ein Stück geniessen kann – Perfekt. Aber soll es ein Schokokuchen sein? Etwas vanilliges? Etwas fruchtiges? Oder vielleicht ein Mohnkuchen?

…Warum nicht einfach alles auf einmal!? Sozusagen 3 in 1!
Ähnlich wie bei einem Marmorkuchen hab ich einfach einen Grundteig gemacht, diesen auf 3 Schüsseln aufgeteilt und dann jeden Teig nach Lust und Laune verfeinert. Das war nicht wirklich schwer – macht aber am Ende auf dem Kuchenteller ordentlich was her…👌 und man muss sich einfach nicht mehr entscheiden… – obwohl, es ist immer wieder eine schwere Entscheidung welchen Teil man zum letzten Bissen auserwählt…🤔 Bei mir ist es meistens Schoko 🥰 – erzählt mir gerne in den Kommentaren für welchen Teil ihr euch entscheiden würdet….
Bei meiner Rezeptauswahl habt ihr die Wahl zwischen Vanille, Mohn und Schoko!

Nun aber zum Rezept:

Was Du brauchst:

  • 200g weiche Butter
  • 150g Zucker
  • 4 Eier
  • 380g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 150ml Milch
  • 1 Päckchen Tonka-Zucker (Tonkabohne schmeckt stark nach Vanille) oder Vanilleextrakt
  • 4 EL Kakao
  • 4 EL backstabile Schokotropfen
  • 5-6 EL Mohn3-in-1 Rührkuchen

To-Do:

  1. Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen lassen.
  2. Die weiche Butter, den Zucker und den Vanillezucker miteinander gut verrühren. Der Zucker darf nicht mehr knirschen!
  3. Die Eier eins nach dem Anderen unterrühren.
  4. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und abwechseln mit der Milch unter den Teig rühren.
  5. Den Teig auf 3 Schüssel aufteilen.
  6. In einer Schüssel den Vanilleteig mit dem Tonka-Zucker (oder gemahlener Vanille / Vanillearoma) anrühren.
  7. In der nächsten Schüssel den Mohn unterrühren.
  8. Der Schokoteig wird mit dem Kakao und den Schokotropfen verfeinert.
    3-in-1 Rührkuchen
  9. Als nächstes kann der Teig schon in die Form gefüllt werden – ich hatte eine Silikon-Kastenform, da ist kein fetten nötig – falls eure Form nicht Beschichtet ist – bitte mit etwas Butter fetten.
  10. Damit die Teige senkrecht nebeneinander in der Form landen, habe ich sie mit einer Seite auf einen Spülschwamm gestellt, sodass sie schräg steht und ich den Teig direkt in eine Ecke füllen kann.
  11. Wenn der erste Teig in der Form ist, den Spülschwamm durch ein flacheres Spültuch austauschen, so steht die Form nicht mehr ganz schräg, aber der Teig der jetzt kommt, fließt auch noch nicht in die Ecke 😉 – hört sich komplizierter an wie es ist!
  12. Zweiten Teig in die Mitte der Form geben.
  13. Dann das Spültuch entfernen und noch schnell den letzten Teig neben die anderen in die Form geben.
    3-in-1 Rührkuchen
  14. Und schon kann unser Schmuckstück für circa 50-60 Minuten in den Backofen wandern. Schau immer mal wieder hinein, damit er nicht zu dunkel wird. Falls doch: Einfach mit ein bisschen Backpapier oder Alufolie abdecken.
  15. Nach der angegebenen Backzeit mit der Stäbchenprobe testen ob der Kuchen durch ist, aus dem Ofen herausholen und abkühlen lassen.
  16. Wer mag kann den Kuchen noch mit einer Schokoglasur verfeinern, für mich ist er allerdings ganz nackt oder mit etwas Puderzucker am Schönsten 😉

3-in-1 Rührkuchen

–> Wer eine der Teilvarianten nicht so gerne mag, kann sie einfach austauschen – möglich ist eine fruchtige Variation mit 1 EL Zitronen- oder Orangensaft und 2 EL Schalenabrieb der jeweiligen Frucht.
Mögliche wäre auch ein nussiges Drittel  mit 6 EL gemahlener Nüsse oder eins mit weißer Schokolade mit 6 EL weißer gehackter Schoki.
….Es gibt also viele Möglichkeiten 👍

3-in-1 Rührkuchen

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